Der Weg zur Großen Kreisstadt

Schon in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich die Stadt mit ihren vier Ortsteilen Altweil, Leopoldshöhe, Otterbach und Friedlingen als lebendiges und pulsierendes Gemeinwesen präsentiert. Zwei Bundesstraßen, die Bundesstraße 3 und die Bundesstraße 317, führen als große Verkehrsadern durch die Stadt. Nicht zu vergessen sind auch die heute vielleicht wichtigsten Verkehrsadern: der Rhein als Schifffahrtsweg und die Bundesautobahn A 5, welche an die Schweizer Autobahn angeschlossen ist. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Europäisierung stellt auch der trinationale Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg einen gewichtigen Faktor innerhalb der Region dar.

Eingemeindungspläne zur Stärkung der Verwaltungskraft, die bereits um 1930 herum gehegt wurden, wurden in den Jahren 1971 und 1975 in der Stadt Weil am Rhein realisiert. Ötlingen wurde 1971, Haltingen und Märkt 1975 in die Stadt Weil am Rhein eingegliedert. Somit wurde Weil am Rhein 1972 Große Kreisstadt im Landkreis Lörrach und 1975, nach Vollzug der Gemeindereform, war die Stadt in ihren heutigen Grenzen entstanden.

Der Hadidbau - Teil des Dreiländergartens - im Frühling

Ein weit über die Grenzen herausragendes Ereignis in der Stadtgeschichte war im Jahr 1999 die Durchführung der Landesgartenschau „Grün 99“. Dies stellte für die Stadt eine große Herausfordung dar und brachte die Errichtung von Naherholungsräumen sowie die städtebauliche Aufwertung eines bis zu diesem Zeitpunkt unter Wert genutzten Frei- und Siedlungsgebietes. Hieran erinnert der „DreiLänderGarten“, ein abwechslungsreicher und gestalterisch ambitionierter Volkspark südlich der Stadt mit einer direkten Anbindung an die „Langen Erlen“, einem Naherholungsgebiet auf Schweizer Seite.