Die Stadt der Stühle heute (Teil 2)

Kunstwerk auf der Leopoldshöhe

Im überwiegend neu gestalteten Zentrum auf der Leopoldshöhe findet der Betrachter eine attraktive Innenstadtbebauung vor, die den Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen von Weil am Rhein ausreichend Entfaltungsspielraum bietet. Beispiele hierfür sind u.a. die Bebauung „Hauptstraße Süd“ (Bonitas-Bau), die Eckbebauung Hauptstraße / Schillerstraße oder die Bebauung des Inselgrundstückes mit einem Einkaufszentrum im Schnittpunkt der beiden Hauptverkehrsachsen B3 und B 317. Dem voraus gingen bereits die Neugestaltung der Hauptstraße zwischen Bühl- und Schillerstraße und die großzügige Umgestaltung des Rathausplatzes. Ebenso wurde die Zugangsachse zum Landesgartenschaugelände in der „Gartenstadt“ mit dem Markt- und Hebelplatz gestalterisch aufgewertet. Eine Neustrukturierung erfuhr das Bahnareal durch den 1999 in Betrieb genommenen DB-Umschlagbahnhof Weil am Rhein / Basel.

Der Lassu-Stuhl im Kreisel an der B317

Das Motto der Stadt "Nimm Platz in Weil am Rhein" kommt nicht von ungefähr. Das von privater Hand geführte Vitra Design Museum, wohl das bekannteste der sechs Museen in Weil am Rhein, verschaffte der Stadt einen internationalen kulturellen Ruf. Rund 70.000 Besucher zählt das Design Museum durchschnittlich im Jahr. Um diese Besucherströme auch in die Innenstadt zu locken, kreierte ein Arbeitskreis von Gewerbetreibenden und Vertretern der Stadt, sowie die Weil am Rhein Wirtschaft und Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit Sponsoren und der Firma Vitra die Idee der „Stadt der Stühle“. Hieraus entstanden im Stadtgebiet die überdimensionalen Designerstühle, sogenannte „Maxiaturen“. Unter dem Motto „Weil am Rhein – die Stadt der Stühle“ wurde 1998 dann das neue Stadtmarketingkonzept erfolgreich umgesetzt.