Partnerstadt Trebbin

Seit dem 31. März 1990 hat Weil am Rhein eine Städtepartnerschaft mit der im Bundesland Brandenburg gelegenen Stadt Trebbin (Kreis Teltow-Fläming).

Trebbin, eine kleine märkische Stadt, 30 km südlich von Berlin und 40 km südöstlich von Potsdam, wurde 1213 erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte Trebbins beginnt namentlich mit Arnoldus de Trebin, der 1213 die Burg Trebbin als Lehen besaß. Der Stadtname Trebbin wird u.a. vom westslawischen Wort "trzebienie" (= Rodung) abgeleitet. 1315 erhielt die Stadt ihre selbständige Gerichtsbarkeit. Im 15. Jahrhundert wurde am Nordrand der Stadt die Sankt Annenkapelle, das älteste und heute noch gut erhaltene Gebäude in der Stadt, errichtet. Durch den Brand von 1565 wurde Trebbin bis auf die Kirche und wenige Häuser zerstört. Am Ende des 30-Jährigen Krieges (1648) lebten in Trebbin gerade einmal 25 Bürger.

Bild der St. Annen-Kapelle in Trebbin

Für das "neue" Rathaus wurde 1797 der Grundstein gelegt. Dieses Haus diente über 140 Jahre der Stadtverwaltung. Um 1850 zählt Trebbin ca.1800 Einwohner. Etwa 1900 entwickelte sich der Gartenbau in Trebbin, damit wuchs auch die Einwohnerzahl in der Stadt weiter. Die Katholische Kirche, hinter der auch heute der „Weiler Platz“ angelegt ist, wurde 1912 errichtet. Grundsteinlegung für das heutige Rathaus war im Februar 1939. Durch den Zustrom von Flüchtlingen nach Ende des Zweiten Weltkrieges hatte Trebbin damals um die 6.000 Einwohner.

Der Marktplatz mit dem Rathaus in Trebbin

Mitte der 70er Jahre erfolgte schließlich die Gründung des Gemeindeverbandes Trebbin mit den Gemeinden Blankensee, Christinendorf, Glau, Klein Schulzendorf, Kliestow, Löwendorf, Lüdersdorf Schönhagen, Stangenhagen, Wiesenhagen und der Stadt Trebbin selbst. Bis zur Wende 1990 entwickelten sich die Zweige „Industrie und Gartenbau“ in Trebbin zu führenden Unternehmen und der Ruf als "Blumenstadt Trebbin" war wohl verdient. 1992 bildete sich das Amt Trebbin aus den Gemeinden des ehemaligen Gemeindeverbandes sowie den Gemeinden Thyrow, Groß-und Kleinbeuthen und Märkisch-Wilmersdorf. Zum 31.12.1997 wurde die Gemeinde Thyrow mit den Ortsteilen Christinendorf, Großbeuthen und Märkisch Wilmersdorf gebildet. Ortsteile der Stadt Trebbin wurden Glau, Kliestow, Wiesenhagen, Blankensee, Stangenhagen und auch Klein Schulzendorf. Seit September 1998 gibt es wieder die Stadtverwaltung Trebbin mit einem hauptamtlichen Bürgermeister.

In dem eher ländlich geprägtem Raum um Trebbin, mit Schwerpunkt in der Landwirtschaft und den Gärtnereibetrieben, wird die zunehmende Ansiedlung von Wohnungsbau- und gewerblichen Flächen sowie die Absicht der Landesregierung in die Region den geplanten Standort des Großflughafens Berlin zu erweitern, zukünftig einen weiteren Siedlungsdruck auf die Stadt ausüben. Auch der weitere Ausbau des Verkehrslandeplatzes in Schönhagen wird bestimmend für die Entwicklung von Trebbin mit seinen Ortsteilen sein. Ländliche Idylle mit einem kräftigen Schuss städtischen Charakters, das ist Trebbin wie es leibt und lebt. Umgeben von landschaftlich reizvoller Natur ist Trebbin Ausgangspunkt für ausgedehnte und erholsame Wanderungen in die nähere Umgebung.

Der märkische
 

Huningue (F)

Wappen der Stadt Huningue

www.huningue.fr

Trebbin (D)

Wappen der Stadt Trebbin

www.stadt-trebbin.de

Bognor Regis (GB)

Wappen der Stadt Trebbin

www.bognorregis.gov.uk

Table Ronde - Deutsch-französische Arbeitsgemeinschaft

Table Ronde Programm 2017 (416,6 KB)

Verein zur Förderung und Pflege von Städtepartnerschaften Weil am Rhein e.V.

www.staedtepartner-weil-am-rhein.de